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Leistungssport

Ministerpräsident verabschiedete Olympiastarter nach Peking

| Frank Löper

Am 26. Januar 2022 haben das Land Sachsen-Anhalt, der Landessportbund und der Olympiastützpunkt in einem digitalen Format gemeinsam die Olympiastarter des Landes zu den Olympischen Winterspielen in Peking verabschiedet. Die Wintersportverbände des Landes werden in der chinesischen Hauptstadt durch die Bobanschieber Thorsten Margis und Alexander Schüller vom SV Halle und Rennrodler Toni Eggert vom BRC Ilsenburg vertreten.

Die drei Wintersportler mit Erststartrecht für Sportvereine aus Sachsen-Anhalt gehören zu den 149 Athletinnen und Athleten, die Deutschland bei den Olympischen Winterspielen vertreten werden. Während Doppelolympiasieger Thorsten Margis und Toni Eggert bereits ihre dritten Olympischen Spiele erleben, erlebt Alexander Schüller seine olympische Premiere. Alle drei gehen nach dem bisherigen Saisonverlauf als Weltcupsieger in ihren Disziplinen als Mitfavoriten ins olympische Rennen.

Mitfiebern werden Sachsen-Anhalts Wintersportfans sicherlich auch, wenn Bobpilotin Kim Kalicki und Skeletonfahrer Christopher Grotheer in Peking an den Start gehen. Kim Kalicki, die für TUS Eintracht Wiesbaden startet, bereitet sich als Mitglied der Trainingsgruppe von Wolfgang Kühne beim SV Halle auf die olympischen Wettbewerbe vor. Auch Christopher Grotheer, der in Wernigerode im Harz geboren ist und heute für den BRC Thüringen startet, hat einen besonderen Bezug zu Sachsen-Anhalt.

 

Ebenfalls in Peking dabei ist Olympiasiegerin Tatjana Hüfner aus Blankenburg. Die heute 38-jährige ehemalige Rennrodlerin, die bei vier Olympiateilnahmen einen kompletten olympischen Medaillensatz gewonnen hat, ist in Peking als Kampfrichterin an der Rodelbahn im Einsatz. Tatjana wird sicher auch in dieser Funktion eine tolle Botschafterin für Sachsen-Anhalt sein.

 

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wünsche den Athletinnen und Athleten sowie ihren Trainern alles Gute für die letzten Tage der Vorbereitung auf die olympischen Wettbewerbe. In seinem Grußwort sagte Haseloff: „Sie stehen in den kommenden Wochen im Mittelpunkt einer sportinteressierten und -begeisterten Öffentlichkeit nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern weit darüber hinaus. Und diese Aufmerksamkeit haben Sie sich zu Recht verdient. Sie haben sich einmal mehr durch Ihre Leistungen und Ihr Können ausgezeichnet. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen ist für jede Sportlerin und jeden Sportler ein großer Erfolg und ein Karrierehöhepunkt. Zur Olympiaqualifikation gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Teilnahme.“

LSB-Präsidentin Silke Renk-Lange, die als Mitglied des SV Halle natürlich einen besonderen Bezug zu den Bobsportlern ihres Heimatvereins hat, fand wie gewohnt sehr persönliche und emotionale Worte für die Olympioniken: „Die Sportfamilie Sachsen-Anhalts steht hinter euch! Wir werden eure Wettkämpfe am Bildschirm verfolgen und euch die Daumen drücken. Ihr könnt Dank eurer Leistungen im Vorfeld der Spiele mit breiter Brust in Peking an den Start gehen.“ Die LSB-Präsidentin versprach zudem, mit den Sportlern während der Spiele via Social Media in Kontakt bleiben zu wollen. „Ich hoffe, euch die eine oder andere Videobotschaft nach Peking senden zu können.“

Auch Sachsen-Anhalts Sportministerin Dr. Tamara Zieschang und der Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt, Helmut Kurrat, gaben den Olympioniken die besten Wünsche mit auf den Weg. Nun gilt es für die Sportlerinnen und Sportler vorrangig, bis zum Beginn ihrer olympischen Wettbewerbe gesund zu bleiben und die gute Form zu konservieren. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten eine gute Anreise und maximale Erfolge bei den Olympischen Spielen in Peking!

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