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Leistungssport

Peking 2022: Team Sachsen-Anhalt mit toller Bilanz

| Frank Löper

Am 20. Februar sind in Peking die Olympischen Winterspiele feierlich zu Ende gegangen. Das starke deutsche Team mit seinen 149 Athletinnen und Athleten konnte insgesamt 27 Medaillen (12 x Gold/10 x Silber/5 x Bronze) erringen und belegte damit im Medaillenspiegel nach Norwegen den zweiten Platz. In der Nationenwertung konnten die Deutschen damit ihre Platzierung unter den weltbesten Wintersportnationen erfolgreich verteidigen. Das kleine, aber feine Team Sachsen-Anhalt trug drei Medaillen zur deutschen Bilanz bei und ist damit an rund zehn Prozent aller deutschen Olympiamedaillen beteiligt.

Die Olympische Goldmedaille in Peking 2022. (Foto: Team D/Hüttemann)
(© Foto: Team D/Hüttemann)

Herausragend die Leistung des 32-jährigen Thorsten Margis vom SV Halle, der als Anschieber von Pilot Francesco Friedrich im Zweier- und im Viererbob Olympiasieger wurde. Die Doppelolympiasieger von 2018 in Pyeonchang konnten das Kunststück 2022 in Peking wiederholen. Den goldenen deutschen Viererbob brachte auch Alexander Schüller, Trainingskamerad von Margis beim SV Halle, auf die Erfolgsspur. Für den 24-jährigen ehemaligen Diskuswerfer ist es die erste olympische Goldmedaille.

Die olympische Bilanz für unser Bundesland komplettiert Toni Eggert vom BRC Ilsenburg, der gemeinsam mit Partner Sascha Benecken aus Suhl die Silbermedaille im Doppelsitzerwettbewerb gewann. Nach Bronze 2018 in Pyeongchang für die beiden Rennrodler ein weiterer toller Erfolg.

 

LSB-Präsidentin Silke Renk-Lange sieht die Erfolge der drei Wintersportler aus Sachsen-Anhalt als ein klares Zeichen, dass auch der Wintersport in Sachsen-Anhalt eine Perspektive hat. „Die Leistungen von Thorsten Margis, Alexander Schüller und Toni Eggert zeigen, dass man es auch als Sachsen-Anhalter im Wintersport weit bringen kann. Die Erfolge schließen nahtlos an die von Rennrodlerin Tatjana Hüfner oder Skispringer Andreas Wank an, die ebenfalls ihre sportlichen Karrieren im Harz und im Saalekreis begannen“, so die LSB-Präsidentin. „Ich gratuliere unseren erfolgreichen Olympioniken ganz herzlich und freue mich riesig für ihre Vereine und für den Rodel- und Bobsportverband in Sachsen-Anhalt. Es ist schön zu wissen, dass unser jungen Talente im Wintersport ihre Vorbilder im eigenen Bundesland haben“, wirft Renk-Lange einen Blick in die Zukunft.

 

„Die Erfolgsbilanz unserer Sportler aus Sachsen-Anhalt ist beachtlich und bravourös. Zu den herausragenden Leistungen gratuliere ich herzlichst. Jahrelanges Training hat sich für all unsere angetretenen Athleten in Medaillen ausgezahlt“, freute sich Sportministerin Dr. Tamara Zieschang über das Abschneiden. „Es zeigt sich einmal mehr, wie richtig es ist, dass wir weiterhin in die guten Trainingsbedingungen investieren, damit auch bei den kommenden Olympischen Winterspielen sachsen-anhaltische Sportler ganz vorn mitfahren.“

 

Sachsen-Anhalt hat zuletzt weitere Trainingsmöglichkeiten mitfinanziert. Im September 2021 wurde beispielsweise die neue Bobanschubbahn auf dem Gelände des Leichtathletikzentrums in Magdeburg eingeweiht. Der Neubau der Bobanschubbahn wurde mit Landesmitteln in Höhe von 300.475 Euro gefördert und ist Bestandteil des „Masterplans Infrastruktur Hochleistungssport“ des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt.

 

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Die Olympische Goldmedaille in Peking 2022. (Foto: Team D/Hüttemann)
(© Foto: Team D/Hüttemann)
Die Olympische Goldmedaille in Peking 2022. (Foto: Team D/Hüttemann)
(© Foto: Team D/Hüttemann)

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