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Leistungssport

Zehn Einzel- und zwei Team-Medaillen für Para Kegler*innen

| Tilo Behrendt und Annette Lippstreu

Bei den 38. Deutschen Meisterschaften im Para Kegeln der Sektion Classic des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) vom 15 bis 17. Juli 2022 in Augsburg schnitten die Aktiven des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA) sehr erfolgreich ab. Für die DM hatte sich der Magdeburger SV 90 mit einer und die SG Chemie Wolfen mit zwei Mannschaften und insgesamt elf Einzelstarter*innen qualifiziert.

In der Einzelwertung, die in drei Schadens- und zwei Altersgruppen ausgetragen wurde, holten die Elbestädter und die Wolfener jeweils fünf Medaillen. In der Gruppe der praktisch blinden Herren trumpften die BSSA-Aktiven ebenfalls stark auf und sicherten sich das Siegerpodest nur für sich. Deutscher Meister wurde Ralf-Peter Lokat (Wolfen). Jürgen Bethge (MSV 90), der Wolfener Jürg Seyffarth und der Elbestädter Silvio Hartseil belegten die Plätze zwei bis vier.

In der gleichen Gruppe der Damen erkämpfte sich Annett Selle den Titel, Gabriele Behrendt (beide MSV 90) gewann Bronze. Tilo Behrend holte den Titel bei den blinden Herren in die Landeshauptstadt, Frank Meixelsberger tat es ihm in der Seniorenklasse dieser Gruppe für Wolfen gleich. Die Magdeburgerin Silvana Weishaupt errang bei den blinden Damen den Vizemeistertitel. Deutsche Meisterin der Gruppe der sehschwachen Damen wurde Jana Seyffarth (Wolfen), in der Seniorenklasse dieser Gruppe der Herren sicherte sich der Wolfener Helmut Schulz Bronze.

In der sechs Teams umfassenden Mannschaftskonkurrenz setzte sich die SG Chemie Wolfen I in der Besetzung Ralf-Peter Lokat, Roland Bartelt, Frank Meixelsberger und Jana Seyffarth mit insgesamt 1916 Holz durch. Vizemeister wurde der MSV 90. Gabriele Behrendt, Annett Selle, Tilo Behrendt und Jürgen Bethge brachten gemeinsam 1904 Holz zu Fall. Die zweite Vertretung aus Wolfen, mit Enrico Elsholz, Silvio Hartseil, Helmut Schulz und Jürg Seyffarth rangierte mit 1748 Holz auf Platz vier ein.

Die Aktiven bedauerten sehr, dass aufgrund sehr komplizierter Ausschreibungsbedingungen nicht alle Landesverbände an der Meisterschaft teilnehmen konnten und hoffen, dass hier Abhilfe geschaffen wird.

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