11.02.2020 - Patrick Breitmann

Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfüllen Olympia-Norm

Beim MWG Swim-Cup in Magdeburg (07. - 09. Februar) konnten sich Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfolgreich einen Startplatz im Olympia-Team des Deutschen Schwimmverbandes sichern.

Bereits am Freitag konnte man erahnen, welche Leistungen an diesem Wochenende in das Magdeburger Becken gezaubert werden. Mit Sarah Köhler (8:29,96 Minuten über 800m Freistil) und Florian Wellbrock (14:46,61 Minuten über 1500m Freistil) sicherten sich beide Athleten schon zu Beginn des MWG Swim-Cup die Startplätze für die Olympischen Spiele in Tokio. Für Florian Wellbrock war es neben dem 10-km Freiwasser bereits der zweite Startplatz im olympischen Wettkampf, aber ein dritter sollte am Sonntag folgen. Mit einer Zeit von 7:49,44 Minuten über 800m Freistil bewies der Schützling von Bernd Berkhahn erneut seine Qualitäten und zeigt, dass in Tokio, in drei Wettbewerben, mit ihm zu rechnen sein wird. Mit Sarah Köhlers Zeit von 16:03,76 Minuten über 1500m Freistil sicherte sich die Schwimmerin des SC Magdeburg ebenfalls einen weiteren Startplatz bei den Olympischen Spielen. „Ich bin erleichtert, denn mit der Qualifikation ist die Pflicht erfüllt – und die Kür kommt hoffentlich dann im Sommer“, sagte Köhler und freut sich bereits auf die Reise nach Japan. Auch bei Bernd Berkahn war die Freude über die Erfolge dein beiden Sportler des SC Magdeburg anzusehen: „Eine Olympianorm zu schwimmen ist nie eine Selbstverständlichkeit, gerade über diese langen Distanzen kann man nicht immer die beste Tagesform haben – deswegen war das richtig gut, wie beide die Ziele umgesetzt haben. Wir liegen damit voll im Plan, den wir für den Saisonverlauf aufgestellt haben.“

Neben dem SC Magdeburg konnte aber auch der SV Halle jubeln. Laura Riedemann konnte über 100m Rücken bereits nach 59,89 Sekunden anschlagen und unterbot die Olympia-Norm des DSV damit um 11 Hunderstel. „Nun freue ich mich auf Tokio und bin optimistisch, dass im Saisonverlauf meine Bestzeit und auch der deutsche Rekord fallen werden.“ sagte Riedemann nach ihrer überzeugenden Leistung.

Anfang April in Stockholm will dann Franziska Hentke ihr fehlendes Olympia-Ticket buchen. „Dieser Schuss wird dann sitzen, da bin ich mir sicher“, sagte Berkhahn kurz nachdem Hentke die Olympia-Norm (2:08,43 Minuten) gleich zweimal (2:08,60 Minuten und 2:08,74 Minuten) denkbar knapp verpasst hat.

Quelle: Deutscher Schwimmverband