25.03.2020 - Frank Löper

DOSB: Unterstützung wird auch für den Sport benötigt!

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich mit dem eindeutigen Appell an die Bundespolitik gewandt, den organisierten Sport in den mehr als 90.000 Sportvereinen Deutschlands, der wie alle anderen gesellschaftlichen Bereich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schwer zu kämpfen hat, in den geplanten Hilfspaketen zu berücksichtigen.

„Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden erhebliche gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche Konsequenzen bei unseren 90.000 Vereinen und Verbänden und ebenso bei unseren Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern zur Folge haben. Das Ausmaß ist aktuell noch nicht ansatzweise absehbar. Auch wenn der organisierte Sport zahlreiche Eigenleistungen zur Bewältigung dieser Krise einbringen wird (wie etwa hohes ehrenamtliches Engagement), werden die Vereine und Verbände des gemeinnützigen Sports nicht ohne die Unterstützung von Bund, Land und Kommune überleben und weiterhin ihre umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen können.
Die Vereine und Verbände werden z.B. durch abgesagte Veranstaltungen, die Einstellung des Wettkampfbetriebs und fehlende Kurs- und Trainingsgebühren dramatische Einnahmeverluste haben. Dies wird für viele Vereine und Verbände zu einer existenziellen Bedrohung führen, zumal sie als gemeinnützigen Organisationen aus steuerrechtlichen Gründen keine Rücklagen bilden dürfen, so dass wegfallende Ertragsmöglichkeiten nicht aus eigenen Kräften ausgeglichen werden können.“
Deshalb fordert der DOSB von der Bundespolitik, die Rettungsmaßnahmen des Bundes auf SPORTDEUTSCHLAND auszuweiten und einen Notfallfonds für den Sport aufzulegen!

Den kompletten Wortlaut des DOSB-Forderungspapieres finden Sie hier:

PDF-DateiDOSB-Schreiben - Unterstützung wir auch für den Sport benötigt (25-03-20)