20.07.2020 - Frank Löper

Mitglieder des Juniorteams mit starken Leistungen in Halle

Ines Kramer beruft hier Skispringerin Josephin Laue sowie die Leichtathleten Lucie Kienast und Till Steinforth (von links) ins Juniorteam Sachsen-Anhalt. (Foto: P. Breitmann)
Ines Kramer beruft hier Skispringerin Josephin Laue sowie die Leichtathleten Lucie Kienast und Till Steinforth (von links) ins Juniorteam Sachsen-Anhalt. (Foto: P. Breitmann)
Am 18. Juli wurden bei der Eröffnung der Mitteldeutschen Meisterschaften im Mehrkampf in Halle elf weitere Sportlerinnen und Sportler ins Juniorteam Sachsen-Anhalt berufen. Zwei der elf Athleten, Lucie Kienast und Till Steinforth (beide SV Halle), glänzten anschließend mit starken Leistungen und wurden mitteldeutsche Mehrkampfmeister in ihrer Altersklasse.

Traditionell berufen die Stiftung Sport in Sachsen-Anhalt, der LSB und der OSP Sachsen-Anhalt bereits im Frühjahr eines jeden Jahres junge Nachwuchsathletinnen und –athleten, die erste internationale Erfolge in ihrer Sportart errungen haben, in das Juniorteam. In diesem Jahr findet die Berufung dezentral im kleinen Rahmen bei ersten Wettkämpfen in den Sportarten statt.
Einen solchen würdigen Rahmen bildeten die mitteldeutschen Mehrkampfmeisterschaften, die am 18./19. Juli im Stadion an der Robert-Koch-Straße ausgerichtet wurden. Ines Kramer, Geschäftsführerin der Stiftung Sport in Sachsen-Anhalt, hatte alle Hände voll zu tun, die Präsente, Porträtzeichnungen des Schnellzeichners, Karl-Heinz Klappoth aus Niederndodeleben, an alle elf Sportlerinnen und Sportler zu überreichen.

Ins Juniorteam Sachsen-Anhalt berufen wurden:
Lucie Kienast und Till Steinforth (beide SV Halle/Leichtathletik), Sina Prüfer, Maximilian Sluka und Leonie Tröger (alle Hallesche LA-Freunde), Jule Steuer (SC Magdeburg/LA), Felix Göttling und Claire Harlak (beide Böllberger SV/Kanuslalom) sowie Lucy Strauchmann (SV Union Halle-Neustadt/Handball), Lena Riedemann (SV Halle/Schwimmen) und Josephin Laue (TSV Stahl Rothenburg/Skispringen).

In das Juniorteam Sachsen-Anhalt können Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus olympischen und paralympischen Sportarten berufen werden, die mindestens einmal an Juniorenwelt- oder Europameisterschaften in ihrer Sportart teilgenommen haben oder im letzten Jahr des Jugendbereiches bei Jugendwelt- oder Jugendeuropameisterschaften in ihrer Sportart siegreich waren.
Die Teammitglieder erhalten eine finanzielle Unterstützung für den Trainings- und Wettkampfbetrieb über ihren Landesfachverband. Die von der Stiftung Sport in Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der AOK Sachsen-Anhalt dafür zur Verfügung gestellten Mittel werden für Trainingslager, Fahrten zu internationalen Wettkämpfen und Sportgeräte eingesetzt.
Die Unterstützung in der schulischen und beruflichen Ausbildung ist ebenso Bestandteil der Förderung wie die Einbeziehung in Serviceleistungen des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt und die Sicherung der sportfachlichen Betreuung.