11.05.2021 - OSP Sachsen-Anhalt

Sportmedizinisches Kompetenzzentrum in Magdeburg

Dr. Kerstin Stachel, Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze, Prof. Christian Stärke (alle Unimedizin), PD Dr. med. Jörg Franke, Helmut Kurrat (beide Trägerverein des OSP) udn Isabel Gose (Schwimmen) bei der Vertragsunterzeichnung. (Foto: OSP)
Dr. Kerstin Stachel, Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze, Prof. Christian Stärke (alle Unimedizin), PD Dr. med. Jörg Franke, Helmut Kurrat (beide Trägerverein des OSP) udn Isabel Gose (Schwimmen) bei der Vertragsunterzeichnung. (Foto: OSP)
Am 10. Mai wurde die Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Magdeburg und dem Olympiastützpunkt (OSP) Sachsen-Anhalt erneuert. Wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio 2021 und mit Blick auf die Olympischen Spiele von Paris 2024 wurde damit ein wesentlicher Baustein der Leistungssportbetreuung in Sachsen-Anhalt vertraglich ratifiziert.

Seit nahezu 30 Jahren ist die Universitätsmedizin Magdeburg ein verlässlicher Partner für den olympischen und den paralympischen Leistungssport am Standort Magdeburg. Für die Athlet*innen bedeuten die Angebote der Sportmedizin am Olympiastützpunkt in der Friedrich-Ebert-Straße eine hohe ausgezeichnete Expertise mit kurzen Wegen. Im Background steht die komplette Leistungspalette der Magdeburger Universitätsmedizin, die in allen Fachgebieten, als auch Wissenschaft und Forschung bestens aufgestellt ist.
Das OSP-Kompetenzzentrum der Sportmedizin unter Leitung von Prof. Dr. Christian Stärke ist neuerlich direkt als Stabsstelle beim Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze angesiedelt und wird neben der bewährten Partnerschaft auch mit weiteren Kliniken oder Ärzten wie dem Städtischen Klinikum Magdeburg im Interesse der Kaderathleten kooperieren.
Neben den täglichen Routineuntersuchungen oder der akuten Verletzungsprophylaxe wird die Feststellung von sportlichen Eignungen, die Belastbarkeit im Trainingsprozess und die Erhaltung der Gesundheit im Sinne einer allgemeinen und insbesondere sportartspezifischen Gesundheitsfürsorge im Mittelpunkt stehen. „Wir haben gemeinsam ein qualifiziertes medizinisches Betreuungsmodell entwickelt, das sich deutschlandweit sehen lassen kann. Die Olympiakandidaten wie auch die Nachwuchssportler haben im somit OSP bestmögliche professionelle Begleitung“, freut sich Helmut Kurrat, Leiter des OSP Sachsen-Anhalt. Der Kooperationsvertrag wurde durch die Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums Magdeburg, Dr. Kerstin Stachel, und den Vorsitzenden des Trägervereins des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt, PD Dr. med. Jörg Franke, unterzeichnet.
Prof. Heinze betont: „Es ist mehr als nur eine medizinische Aufgabe, diese jungen Sportler und Sportlerinnen zu betreuen, es ist für unsere Mitarbeiter eine Herzenssache, diesen oftmals schwierigen Weg möglichst störungsfrei zu gestalten.
Dr. Franke bestätigt und ergänzt: „Die breit aufgestellte Expertise der Medizinpartner sollte unseren Athleten*innen für die Karriereplanung in der Region Vertrauen und Sicherheit geben.“
Gerade in der derzeit schwierigen „Corona-Situation“ ist die medizinische Begleitung vom Sporteliteschüler bis zum Bundeskader eine fundamentale Voraussetzung.