01.08.2022 - Frank Löper

Sachsen-Anhalts Rudernachwuchs ist wieder Weltspitze!

Sachsen-Anhalts Ruderinnen und Ruderer strahlen bei der WM mit ihren Medaillen im die Wette.
Sachsen-Anhalts Ruderinnen und Ruderer strahlen bei der WM mit ihren Medaillen im die Wette.
Bei den am Sonntag (31. Juli) auf dem Lago di Varese (Italien) zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften der U19 und U23 im Rudern war Sachsen-Anhalt mit seinen Ruderzentren in Halle und Magdeburg so stark vertreten wie seit Jahre nicht mehr. Der SC Magdeburg und die Hallesche Rudervereinigung (HRV) Böllberg-Nelson im SV Halle hatten gleich 12 Ruderinnen und Ruderer am Start. Sieben von Ihnen treten medaillengeschmückt die Heimreise an, zwei sogar als Weltmeister. WM-Gold gab es für Tom Hesse und Moritz Müller (beide SCM) im deutschen Achter der U19.

Bei den Finals der U23 Weltmeisterschaften gewann der 20-Jährige Paul Berghoff (SCM) zusammen mit Tom Gränitz, Oliver Holtz und Alexander Finger Silber im deutschen Doppelvierer Silber mit 1,79 Sekunden Rückstand auf Italien. Die Bronzemedaille gab es für Lena Wölke (SCM) gemeinsam mit Lena Siekerkotte, Johanna Debus und Rianne Lagerpusch ebenfalls im Doppelvierer. Elena Carius (SCM), die das vorbereitende Trainingslager wegen einer Corona-Erkrankung unterbrechen musste, fuhr im Vierer mit Steuerfrau dennoch auf Platz vier..

Richtig krachen ließ es der deutsche Achter bei den U19 Weltmeisterschaften. Deutschland sicherte sich den Titel vor Großbritannien und den USA. Mit im erfolgreichen deutschen Großboot saßen mit Tom Hesse und Moritz Müller zwei Schützlinge von SCM-Trainer Paul Zander. Mit WM-Silber hinter Rumänien belohnte sich der der deutsche Doppelvierer bei den jungen Damen für ein tolles Rennen. Mit dabei Sandrine Bartos (SCM) und Charlotte Luster (HRV). Für Janina Kröber (SCM) gab es zudem Bronze mit dem deutschen U19 Achter.
Der deutsche Vierer mit Steuerfrau mit Stella Kreft (SCM) und Viola Heidacher (HRV) gelegte ganz knapp mit 19 hundertstel Sekunden Rückstand auf Bronze den undankbaren vierten Platz. Auch Christian Aethner (HRV) schaffte es im Vierer mit Steuermann bis ins Finale. Dort reichte es am Ende zu Platz 6. Für den deutschen Doppelvierer war im Finale bei 1.500m noch alles drin, am Ende reichte es für das Boot mit Kacper Dobrzalski (ebenfalls HRV) leider nur zum vierten Platz.

Fazit der Weltmeisterschaften der U19 und U23 aus Sicht Sachsen-Anhalts:
Alle 12 Ruderinnen und Ruderer aus Halle und Magdeburg schafften den Sprung ins WM-Finale. Sieben von ihnen kommen mit Medaillen vom Saisonhöhepunkt aus Italien zurück. Vier weitere schrammten mit Platz vier nur denkbar knapp an einer Medaille vorbei. Eine tolle Bilanz für den Rudersport hierzulande, die Hoffnung auf die Zukunft macht! Der LSB Sachsen-Anhalt gratuliert den erfolgreichen Athletinnen und Athleten sowie ihren Trainern Paul Zander (SCM) und Alin Irincu (HRV)!