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Leistungssport

Gose und Werner holen Silber und Bronze – Linda Roth mit starkem Auftritt

| Tobias Richter

Bei den Schwimmeuropameisterschaften in Paris durften sich die Magdeburgerinnen Isabel Gose über Silber und Maya Werner über Bronze auf der 1.500 Meter-Freistil-Distanz freuen. Zudem belegte die erst 18-jährige Linda Roth einen starken vierten Platz über 200 Meter-Freistil.

Maya Werner (li.) und Isabel Gose (re.) jubeln über ihre Medaillen auf der langen Freistildistanz bei den Beckenwettbewerben in Paris.
(© dpa picture alliance)

Auf der langen Strecke sicherte sich Isabel Gose in 15:49,31 Minuten die Silbermedaille. Nur die Italienerin Simona Quadarella war schneller und holte in 15:46,22 Minuten den Europameistertitel. Bronze ging an Maya Werner, die nach 15:52,50 Minuten anschlug und damit ihre persönliche Bestzeit deutlich steigern konnte. Damit standen Gose und Werner wie bereits über 800 Meter nach dem Rennen erneut gemeinsam auf dem EM-Podium. Für Isabel Gose war es nach den Erfolgen im Freiwasser bereits die vierte Medaille dieser Europameisterschaften. Herzlichen Glückwunsch an beide Athletinnen!

Des Weiteren belegte SCM-Athletin Linda Roth bei ihrer ersten Europameisterschaft in der offenen Klasse über 200 Meter Freistil den vierten Platz und verpasste am gestrigen Tag damit nur knapp die Medaillenränge. Bereits im Halbfinale hatte Roth für einen besonderen Moment gesorgt. Mit 1:56,46 Minuten schwamm sie schneller als die frühere deutsche Weltrekordlerin Franziska van Almsick bei deren damaliger Bestmarke von 1:56,64 Minuten. Roth blieb damit 18 Hundertstelsekunden unter der Zeit, mit der van Almsick 2002 Weltrekord geschwommen war. Auch im Finale bestätigte die junge Magdeburgerin ihre außergewöhnliche Leistung und schlug nach 1:56,71 Minuten als Vierte an.

Für die junge Athletin ist dieser Auftritt ein weiterer großer Schritt in ihrer Karriere. Erst vor wenigen Wochen hatte sie sich bei der Junioren-Europameisterschaft den Titel über 200 Meter Freistil gesichert. Jetzt schwamm sie auch bei den Erwachsenen auf Anhieb in die europäische Spitze.

Für Lukas Märtens reichte es über 200 Meter Freistil diesmal nicht für einen Platz auf dem Podium. Der Olympiasieger von 2024 belegte Rang sieben.

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