Große Leistung im Ehrenamt: Skisprunganlage in Eigenregie saniert
Mit beeindruckender Eigenleistung sanierte der TSV Stahl Rothenburg eine Skisprunganlage im Saalekreis. Über mehr als 50 Bautage hinweg arbeiteten Mitglieder, Eltern und Unterstützer gemeinsam an der Erneuerung der Anlage. Das Projekt steht beispielhaft für gelebtes Ehrenamt und nachhaltige Vereinsentwicklung. Für dieses außergewöhnliche Engagement im Sportstättenbau zeichnet der Landessportbund den Skisprungverein als „Verein des Monats“ aus.

(© TSV Stahl Rothenburg )
Die K15-Schanze (Sprungweite von etwa 15 Metern) ist ein zentrales Element für die Nachwuchsarbeit im Skispringen und bildet das wichtige Bindeglied zwischen kleineren und größeren Anlagen. Nachdem die bestehende Konstruktion durch Feuchtigkeit und fehlende Fundamente stark beschädigt war, entschied sich der Verein für eine vollständige Sanierung. Der Zustand machte eine sichere Nutzung unmöglich und gefährdete den Trainingsbetrieb.
Unter der Leitung von Vereinsmitgliedern wurde das Projekt vollständig in Eigenregie umgesetzt. Planung, Abriss, Materialtransport und Wiederaufbau erfolgten durch ehrenamtliche Helfer – oft unter anspruchsvollen Bedingungen. Insgesamt beteiligten sich über mehrere Wochen hinweg mehrere Dutzend Mitglieder, Eltern und Unterstützer.
Auch die Finanzierung gelang durch großes Engagement: Fördermittel, Spenden sowie die Unterstützung regionaler Partner wie der Sparkasse, der Stiftung Spergau und des OBI Baumarkt Halle ermöglichten die Umsetzung. Mit einem Gesamtvolumen von rund 7.500 Euro wurde die Schanze rechtzeitig vor wichtigen Wettkämpfen fertiggestellt.
Mit dieser Leistung setzt der Verein ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts im Sport und zeigt, wie durch Zusammenhalt und Eigeninitiative wichtige Sportinfrastruktur gesichert werden kann.