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Leistungssport

Platz 4 bei Olympia – Starker Auftritt von Talea Prepens im Zweierbob

| Tobias Richter

Bei ihren ersten Olympischen Spielen erreicht Talea Prepens (Mitteldeutscher SC) als Anschieberin von Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) einen hervorragenden vierten Platz im Zweierbob der Frauen.

Talea Prepens (hi.) bei ihren ersten Olympischen Winterspielen
(© dpa picture alliance)

In einem hochklassigen Wettbewerb sicherte sich Deutschland im Eiskanal von Cortina einen Doppelsieg durch Laura Nolte / Deborah Levi sowie Lisa Buckwitz / Neele Schuten. Dahinter entwickelte sich ein spannendes Duell um Platz drei, bei dem das deutsche Duo nur knapp hinter den US-Amerikanerinnen Kaillie Humphries / Jasmine Jones landete.

Nach dem ersten Lauf lagen die Amerikanerinnen noch auf Rang eins. In den weiteren Durchgängen holten die drei deutschen Schlitten jedoch kontinuierlich auf. Laura Nolte und Lisa Buckwitz schoben sich nach vorn, aber auch Kim Kalicki und Talea Prepens arbeiteten sich stetig an das US-Duo heran. Am Ende fehlten lediglich 0,15 Sekunden zur Bronzemedaille – ein denkbar knappes Ergebnis und dennoch ein beeindruckender Erfolg.

Vom Europacup zur Olympiabühne

Der Weg von Talea Prepens in den Olympia-Eiskanal verlief rasant: Erst vor einem Jahr gab sie ihr Debüt im Europacup. Im vergangenen Dezember startete sie erstmals bei einem Weltcuprennen im Zweierbob. Die Olympia-Nominierung für die Athletin des Mitteldeutschen SC folgte am 20. Januar.

Trainiert wird die 24-Jährige am Landesstützpunkt Bob in Magdeburg von Birk Lösche.

Von der Leichtathletik in den Eiskanal

Ursprünglich kommt Talea Prepens aus der Leichtathletik. Als Sprinterin startet sie für ihren Heimatverein TV Cloppenburg – eine ideale Grundlage für ihre heutige Rolle als Anschieberin im Bob.

Mit ihrem starken Olympia-Debüt unterstreicht sie eindrucksvoll ihr Potenzial im internationalen Bobsport – und zeigt, dass ihre sportliche Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.

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