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Leistungssport

Drei Silbermedaillen für SCM-Talente bei der Junioren-WM im Kanu-Rennsport

| Tobias Richter

Vom 1. bis 5. Juli 2026 fanden im kanadischen Halifax auf dem traditionsreichen Lake Banook die Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport statt. Der Lake Banook zählt zu den renommiertesten Naturregattastrecken der Welt und bot den Athletinnen und Athleten eine beeindruckende Kulisse für internationale Titelkämpfe. Mit dabei waren auch die beiden 17-jährigen Nachwuchstalente des SC Magdeburg, Pepe Schröter, der vor acht Jahren im LSB-Projekt "Talentfindung & Talentförderung" entdeckt wurde, und Femke Rupf.

Pepe Schröter (li.) holt zum ersten Mal WM-Silber. Femke Rupf (hier im K4) gewinnt gleich zweimal Edelmetall bei der Junioren-WM.
(© Björn Bach/Kanuverband Sachsen-Anhalt)

Pepe ging im Junioren-Kajak-Vierer über 500 Meter an den Start. Femke trat im Juniorinnen-Kajak-Vierer über 500 Meter sowie im Kajak-Einer über 200 Meter an. Für das Magdeburger Duo verlief die Weltmeisterschaft äußerst erfolgreich: Am Samstag gewann Pepe Schröter mit dem deutschen Junioren-Kajak-Vierer über 500 Meter die Silbermedaille. Ebenfalls Silber sicherte sich Femke Rupf mit dem deutschen Juniorinnen-Kajak-Vierer über 500 Meter. Am Sonntag legte sie im Kajak-Einer über 200 Meter nach und gewann ihre zweite Silbermedaille der Titelkämpfe. Damit kehren die beiden SCM-Talente mit insgesamt drei Silbermedaillen aus Kanada zurück.

Für Pepe Schröter ist der Erfolg eine besondere Geschichte. Er wurde 2018 im hauseigenen LSB-Projekt „Talentfindung & Talentförderung“ entdeckt. Seine ersten Paddelschläge absolvierte er in der Talentgruppe des Kanu Klub Börde, bevor er an den Bundesstützpunkt zum SC Magdeburg wechselte. Bereits im vergangenen Jahr sammelte er bei seiner ersten Junioren-Weltmeisterschaft internationale Erfahrungen, verpasste im Kajak-Einer das A-Finale nur knapp und gewann anschließend das B-Finale. Nun krönt der Vize-Weltmeistertitel seine Entwicklung. Gleichzeitig ist er der erste Athlet, der im LSB-Projekt „Talentfindung & Talentförderung“ entdeckt wurde und eine Silbermedaille bei einer Junioren-Weltmeisterschaft gewinnen konnte.

Auch Femke Rupf setzt ihre beeindruckende Entwicklung fort. Die junge Kanutin wechselte im Januar 2025 aus dem hessischen Lampertheim nach Magdeburg. Bereits in ihrem ersten Jahr am Bundesstützpunkt gewann sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften Silber im Juniorinnen-Kajak-Vierer. Mit zwei weiteren Silbermedaillen in Halifax konnte sie ihren Vorjahreserfolg nun eindrucksvoll übertreffen.

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt gratuliert Pepe Schröter und Femke Rupf herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und wünscht beiden für ihre weitere sportliche Laufbahn weiterhin viel Erfolg.

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