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LSB-Präsidium und Vorstand der Landessportjugend beraten gemeinsam strategische Ausrichtung vor der Landtagswahl

| Hanif Shangama

Am 18. Mai 2026 fand turnusmäßig die gemeinsame Sitzung des Präsidiums des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB) und des Vorstands der Landessportjugend (LSJ) statt. Im Mittelpunkt der Sitzung stand das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen des organisierten Sports im Vorfeld der Landtagswahl 2026. Dazu wurden mehrere Beschlüsse verabschiedet, die sowohl die inhaltliche Positionierung als auch die operative Handlungsfähigkeit des organisierten Sports im Land stärken sollen.

© Canva

Die gemeinsame Sitzung von Präsidium und Jugendvorstand hat einmal mehr die Relevanz des Formates unter Beweis gestellt. Das gemeinsame Beratungsformat steht für mehr als die Abstimmung in konkreten Sachfragen – es ist Ausdruck einer klaren Haltung: Der organisierte Sport in Sachsen-Anhalt handelt geschlossen und spricht mit einer Stimme. In einem politisch bedeutsamen Jahr ist diese Einigkeit die entscheidende Grundlage, um die Interessen von Vereinen, Verbänden und Mitgliedern wirkungsvoll zu vertreten und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Verabschiedung des Positionspapiers „Für eine offene und vielfältige Gesellschaft“

Ein zentrales Ergebnis der Sitzung ist die einstimmige Verabschiedung der Neuauflage des Positionspapiers „Für eine offene und vielfältige Gesellschaft". LSB und LSJ aktualisieren damit ihre bisherige Grundlage – das bislang auf der LSB-Homepage verfügbare Dokument wird durch die neue Fassung abgelöst – und setzten ein klares Zeichen für die Werte des Sports. Auch der DOSB hat kürzlich eine entsprechende Positionierung beschlossen und veröffentlicht.

Mit dem Beschluss bekennt sich der organisierte Sport in Sachsen-Anhalt zu folgenden Grundsätzen:

  • Das Eintreten für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Die Förderung gleichberechtigter und diskriminierungsfreier Teilhabe aller Menschen am Sport
  • Die konsequente Ablehnung von Extremismus, Diskriminierung, Hass und Hetze

Die gemeinsame Verabschiedung macht dabei deutlich: Diese Positionen werden nicht nur formuliert, sondern gemeinsam getragen – von Haupt- und Ehrenamt, von Erwachsenen- und Jugendstrukturen gleichermaßen.

Sportpolitische Forderungen 2026

Darüber hinaus markiert die Sitzung einen weiteren Meilenstein im Wahlvorbereitungsprozess des organisierten Sports in Sachsen-Anhalt. Im Zentrum der Beratungen stand insbesondere die Frage, wie die gemeinsamen Anliegen des Sports klar positioniert und wirkungsvoll kommuniziert werden können. Beide Gremien verständigten sich darauf, die kommenden Monate eng aufeinander abgestimmt zu gestalten, um die Stimme des Sports geschlossen, sichtbar und mit Nachdruck in den politischen Prozess einzubringen.

Gemeinsame strategische Ausrichtung als Auftakt zum Wahlvorbereitungsprozess

Mit Blick auf die Landtagswahl 2026 sehen beide Gremien in diesem abgestimmten Vorgehen eine wichtige Grundlage, um die Interessen des Sports gegenüber der Politik klar und geschlossen zu vertreten.

Die Sitzung diente damit nicht nur dem fachlichen Austausch, sondern auch der weiteren Abstimmung des gemeinsamen Vorgehens im bevorstehenden Wahlvorbereitungsprozess.

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