Zum Hauptinhalt springen
Leistungssport

Andrea Eskau dankbar für Teilnahme an den Paralympics 2026

| Hanif Shangama

Nach dem achten Platz im Para Biathlon-Sprint und ihrem hervorragenden vierten Platz im Langlaufsprint stellte sich Andrea Eskau in Tesero zwei weiteren Wettkämpfen. 

© Tom Weller/VOIGT / DBS

Den Para Langlauf über zehn Kilometer schloss sie als Zehnte ab. Bei der Para Biathlon-Verfolgung über 2,4 Kilometer machte sie es noch einmal richtig spannend. Nach dem Qualifikationsrennen lag sie auf einem hoffnungsvollen vierten Platz. Doch zwei Schießfehler im folgenden Finale konnte Eskau läuferisch nicht aufholen und wurde Siebente im Feld der zwölf Starterinnen. Das geplante abschließende Rennen über 20 Kilometer Para Langlauf musste die 54-Jährige aus gesundheitlichen Gründen absagen.

„Trotz der Rennabsage reise ich mit positiven Gefühlen von Mailand/Cortina nach Hause. Diese Paralympics waren ein tolles Erlebnis. Tolle Zuschauer, eine sehr gute Stimmung an der Strecke und im Stadion, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Es waren nicht die ganz perfekten Spiele, doch alle Volunteers und Verantwortlichen waren sehr herzlich. Gerade diese kleinen Begegnungen sind es, die Paralympics ausmachen und davon hatte ich eine ganze Reihe“, fasste Eskau die Spiele aus ihrer Sicht zusammen.

Als wesentlichen Punkt ergänzte sie: „Ich bin sehr dankbar, dass ich noch einmal an Paralympics teilnehmen konnte.“

Auch der Landessportbund Sachsen-Anhalt gratuliert: "Andrea, du bist eine Ausnahmesportlerin, und wir sind stolz darauf, dass du mit deinen außergewöhnlichen Leistungen Sachsen-Anhalt immer wieder auf höchstem Niveau repräsentierst. Unglaubliche zehn Weltmeistertitel und acht Paralympics-Goldmedaillen sprechen für sich. Vielen Dank für deinen Einsatz und weiterhin viel Erfolg!" so Sportvorstand Thomas Krüger.

Zurück

Beitrag teilen

Diskriminierung und Grenzüberschreitung melden