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Leistungssport

Lukas Märtens siegt bei den Deutschen Meisterschaften mit Weltklassezeit

| Hanif Shangama

Auch nach Olympiasieg, Weltmeistertitel und Weltrekord bleiben die Deutschen Meisterschaften für Lukas Märtens aus der Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn beim SC Magdeburg eine echte Herzensangelegenheit – das machte der 24-Jährige zum Auftakt der diesjährigen Titelkämpfe in Berlin einmal mehr deutlich. Über seine Weltrekordstrecke, die 400 Meter Freistil, zeigte Märtens vor gut gefüllten Rängen ein absolutes Toprennen und sicherte sich in 3:41,76 Minuten seinen inzwischen achten nationalen Titel. Damit schwamm er zugleich die zweitschnellste Zeit des Jahres weltweit.

Lukas Märtens (SC Magdeburg) jubelt über seinen ersten Weltmeisterstitel.
(© dpa picture alliance)

Mit diesem Erfolg knüpfte Märtens nahtlos an seine jüngsten internationalen Glanzleistungen an: Bereits im April 2025 hatte er in Stockholm in 3:39,96 Minuten einen historischen Weltrekord über 400 Meter Freistil aufgestellt und damit die mehr als 16 Jahre alte Bestmarke von Paul Biedermann (SV Halle) unterboten. Im Sommer des gleichen Jahres folgte bei der Weltmeisterschaft in Singapur die Goldmedaille über dieselbe Strecke.

Im Interview mit dem DSV sagte Märtens: „Wir sind ein Land mit über 80 Millionen Menschen. Davon der Schnellste zu sein, das macht schon was mit einem, und das darf man nicht kleinreden. Wir haben nicht viele Wettkämpfe in Deutschland, deswegen muss man die auch nutzen. Ich hatte deshalb auch auf eine schnelle Zeit gehofft, war mir aber nicht sicher, ob das klappt“, sagte ein erfreuter Märtens.

Isabel Gose auf Erolgskurs

Auch Isabel Gose schwamm auf der gleichen Strecke bei den Frauen zu Gold. Die 23-jährige vom SC Magdeburg schlug in 4:02,92 Minuten an und verpasste damit ihren eigenen deutschen Rekord (4:02,14) nur knapp. 

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