„Nicht aufgeben, wenn es schwer wird“: Annifried Waldhelm über ihre Ziele im Kanu-Rennsport
Als Annifried Waldhelm vor fünf Jahren bei den Sachsen-Anhalt-Spielen in Magdeburg auf dem Kanu-Ergometer Platz nahm, ahnte wohl kaum jemand, wohin ihr Weg führen würde. Die damals erst neunjährige Sportlerin überzeugte bei jener Veranstaltung, die 2021 als eines der ersten Modellprojekte in Sachsen-Anhalt unter strengen Hygienevorgaben stattfand, mit ihrem außergewöhnlichen Talent. Schnell wurde der Kanuverband Sachsen-Anhalt auf sie aufmerksam und lud sie in die Talentgruppe Kanu-Rennsport zum SC Magdeburg ein. Dort setzte Annifried ihren Aufstieg fort: Bereits ein Jahr später schaffte sie den Sprung an die Eliteschule des Sports. Heute ist sie 14 Jahre alt, zählt zu den Nachwuchshoffnungen im sachsen-anhaltinischen Kanurennsport, kämpft um eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften – und träumt von internationalen Erfolgen.

(© Kanuverband Sachsen-Anhalt)
Wann warst du bei den Sachsen-Anhalt-Spielen und welche Erinnerungen hast du daran?
Ich war 2021 bei den Sachsen-Anhalt-Spielen und ich erinnere mich noch daran, dass ich für Kanu, Rudern und Judo geeignet war.
Wie sah dein weiterer Weg im Nachwuchsleistungssport aus?
Zunächst bin ich in der Talentgruppe / Trainingsgruppe Nachwuchs anderthalb Jahre Kajak gefahren. Später habe ich mich dann dazu entschieden zum Canadier zu wechseln.
Welche sportlichen Ziele hast du bereits erreichen können?
Ich konnte bereits an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen und dort den vierten Platz belegen. Bei den Ostdeutschen Meisterschaft habe ich es auf das Treppchen geschafft. Zudem bin ich mehrfache Landesmeisterin.
Welche Ziele hast du in naher Zukunft und in fünf Jahren?
In diesem Jahr möchte ich mich wieder für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren und dort eine Top-3-Platzierung erreichen. In den kommenden fünf Jahren ist es mein Ziel, bei einer Junioren-Weltmeisterschaft zu starten.
Was würdest du jungen Talenten empfehlen?
Auf keinen Fall aufhören, wenn es schwer wird!
Der LSB Sachsen-Anhalt drückt fest die Daumen!