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Leistungssport

Sachsen-Anhalts Bob-Asse greifen bei den Olympischen Winterspielen nach Edelmetall

| Tobias Richter

Am Sonntag enden die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand & Cortina d’Ampezzo – und für die Athletinnen und Athleten aus Sachsen-Anhalt geht es in den letzten drei Tagen im Eiskanal von Cortina noch einmal um alles.

Im Zweierbob holte Alexander Schüller (re.) bereits Silber. Jetzt fahren Sachsen-Anhalts Starter allesamt um olympisches Edelmetall
(© Team Deutschland, Philipp Reinhard)

Bereits am heutigen Freitagabend startet die von Birk Lösche trainierte Talea Prepens vom Mitteldeutschen SC im Zweierbob der Frauen als Anschieberin von Kim Kalicki. Im Gesamtweltcup liegt die Pilotin aus Wiesbaden aktuell auf Rang sechs. Betrachtet man jedoch ausschließlich die Konkurrenz im Zweierbob, rangiert sie auf einem starken dritten Platz. Entsprechend darf sich das Duo Kalicki/Prepens berechtigte Hoffnungen auf eine Podestplatzierung machen. Als Favoritinnen gelten die deutsche Laura Nolte sowie die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster-Humphries.

Der Startschuss fällt am Freitag um 18.00 Uhr, das Finale steigt am morgigen Samstag ab 19.00 Uhr.

Gleich zwei heiße Eisen im Feuer hat das Sportland Sachsen-Anhalt in der Viererbob-Konkurrenz der Männer. Nachdem sich Alexander Schüller vom SV Halle bereits im Zweierbob mit seinem Piloten Francesco Friedrich die Silbermedaille sichern konnte, zählt der Viererbob von Team Friedrich auch diesmal zum engsten Favoritenkreis.

Im Gesamtweltcup sowie im olympischen Zweierbob-Wettbewerb musste sich der Sachse lediglich dem Team um Johannes Lochner geschlagen geben. Im Bob von Lochner schiebt Routinier Thorsten Margis an. Bei seinen vierten Olympischen Winterspielen strebt der 36-Jährige vom SV Halle nach jeweils zwei Erfolgen 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking – damals noch als Anschieber von Francesco Friedrich – seine fünfte olympische Medaille an.

Als Topfavorit gilt das Team Lochner. Doch auch der dritte deutsche Schlitten mit Pilot Adam Ammour möchte im Kampf um die Medaillen ein entscheidendes Wort mitreden.

Sowohl Schüller als auch Margis werden in Halle von Wolfgang Kühne trainiert.

Die ersten beiden Läufe im Viererbob finden am Samstag ab 10.00 Uhr statt. Das Finale startet exakt 24 Stunden später.

Die Sportfamilie Sachsen-Anhalt drückt allen Athletinnen und Athleten fest die Daumen und freut sich auf spannende Wettbewerbe sowie einen erfolgreichen Abschluss der Olympischen Winterspiele 2026.

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