Stopp! Gewalt gegen Frauen – Sportvereine übernehmen Verantwortung
Gewalt gegen Frauen geht uns alle an – auch den organisierten Sport. Sie ist keine Privatsache, sondern eine der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit. Sie geschieht mitten in unserer Gesellschaft: im Alltag, im sozialen Umfeld – und auch im Sport.

(© Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)
Mit der landesweiten Präventionskampagne „Stopp! Gewalt gegen Frauen“ setzt die Landesfrauen- und Gleichstellungsbeauftragte ein klares Zeichen: Hinschauen statt wegsehen. Haltung zeigen. Unterstützung anbieten.
Ziel der Kampagne ist es, für geschlechtsspezifische Gewalt zu sensibilisieren, Betroffene zu stärken und Männer ausdrücklich als wichtige Akteure in der Prävention einzubeziehen. Denn Gewaltprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und sie beginnt dort, wo Menschen zusammenkommen.
Sportvereine als Orte der Verantwortung
Der Landessportbund unterstützt die Initiative ausdrücklich und ruft seine Mitgliedsvereine dazu auf, Teil der Kampagne zu werden.
Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft, der Wertevermittlung und der Vorbildfunktion. Hier begegnen sich Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, hier entstehen Vertrauen und Zusammenhalt. Genau deshalb kann Prävention im Verein besonders wirksam ansetzen.
Indem Vereine klar Stellung beziehen, setzen sie ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für Respekt, Gleichberechtigung und ein sicheres Miteinander.
Mitmachen ist einfach
Für Vereine stehen kostenlose Kampagnen-Templates zur Verfügung, die unkompliziert an die eigene Vereinskommunikation angepasst werden können – zum Beispiel durch:
- Integration des Vereinslogos
- Einbindung von Mannschaftsfotos
- Veröffentlichung auf der Vereinswebsite
- Nutzung in den sozialen Medien
- Aushänge in Sporthallen oder Vereinsheimen
Ergänzend bietet die Kampagne vielfältige Informations- und Aktionsmaterialien wie Flyer, Poster oder Sticker, die zur Sensibilisierung beitragen und klare Botschaften sichtbar machen.
Gemeinsam ein starkes Zeichen setzen
Gewalt gegen Frauen darf keinen Platz haben – weder im privaten Umfeld noch im öffentlichen Raum oder im Sport. Vereine haben die Möglichkeit und die Verantwortung, aktiv zu werden, Haltung zu zeigen und Betroffene zu unterstützen.
Jetzt ist der Moment, gemeinsam ein klares Signal zu setzen:
Macht mit und zeigt Haltung gegen Gewalt!
Interessierte Vereine erhalten die Templates sowie weitere Informationen über den LSB.
Kontakt: Anja Beutel, Ressortleiterin Sportentwicklung, (Email: a.beutel@lsb-sachsen-anhalt.de)