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Leistungssport

Sachsen-Anhalter schreiben Rudergeschichte

| Tobias Richter

Bei den U19-Weltmeisterschaften des Rudernachwuchs im bulgarischen Plovdiv haben die Athletinnen und Athleten des HRV Böllberg/Nelson und des SC Magdeburg mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Besonders für die Hallenser war die WM ein historischer Erfolg: Gleich drei Athleten des Vereins waren am ersten Weltmeistertitel im neu eingeführten Junior-Mixed-Achter beteiligt. Hinzu kamen eine Bronzemedaille im Zweier sowie zwei weitere starke Finalplatzierungen für die Sportlerinnen des SC Magdeburg.

Niclas Brell (li.), hier auf einem Archivbild, holte mit Jan Kohlbach Bronze im Junioren-Zweier.
(© privat)

Für den größten Erfolg sorgten Jan Kohlbach, Niclas Brell und Steuermann Elias Lukowiak von der Halleschen-Rudervereinigung Böllberg/Nelson. Gemeinsam gewannen sie mit dem deutschen Junior-Mixed-Achter die Premiere dieser neuen Bootsklasse und damit den Weltmeistertitel. In 5:58,52 Minuten stellte das deutsche Boot zugleich die erste Weltbestzeit im Junior-Mixed-Achter auf.

Bereits zuvor hatten Kohlbach und Brell, welcher 2018 über das Projekt „Talentfindung & Talentförderung“ für den Rudersport entdeckt wurde, im Junioren-Zweier ohne Steuermann Bronze gewonnen.

Auch der SC Magdeburg war mit zwei Athletinnen vertreten. Leoni Hauschild verpasste im Einer als Vierte die Medaille nur denkbar knapp, lediglich eine Hundertstelsekunde fehlte zu Bronze. Luise Paulett Wartmann beendete die Weltmeisterschaft mit einem Sieg im C-Finale des Juniorinnen-Vierers ohne Steuermann. Auch sie wurde bei den Sachsen-Anhalt-Spielen für das Rudern gesichtet und erlernte den Sport in der Talentgruppe des Bernburger Ruderclubs.

Für den Deutschen Ruderverband endeten die Titelkämpfe mit sechs Medaillen, darunter drei Goldmedaillen, und Platz eins im Medaillenspiegel gemeinsam mit Rumänien.

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt gratuliert den Athletinnen und Athleten sowie dem Trainerteam um Bundestrainer Paul Zander und den Heimtrainerin Erhard Günther und Gabriela Wölfer herzlich!

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