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Leistungssport

Menschen hinter den Erfolgen: Trainerpersönlichkeiten aus Sachsen-Anhalt im Porträt | Mark Zabel

| Tobias Richter

Trainerinnen und Trainer sind zentrale Persönlichkeiten im Sport. Sie sind Vorbilder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie wichtige Impulsgeber für die sportliche und persönliche Entwicklung ihrer Athletinnen und Athleten. Neben der Vermittlung sportlicher Fähigkeiten prägen sie Werte, begleiten Entwicklungsprozesse und schaffen die Grundlage für langfristige Erfolge. Als prägende Köpfe im Leistungssport leisten Trainerpersönlichkeiten einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung sportlicher Höchstleistungen und zur Vorbereitung nationaler wie internationaler Erfolge. Die Gewinnung und langfristige Bindung engagierter Trainerinnen und Trainer gehört daher zu den zentralen Zukunftsthemen des Leistungssports in Sachsen-Anhalt. In unserer neuen Interviewreihe stellen wir Menschen vor, die hinter diesen Erfolgen stehen: ihre Wege, ihre Erfahrungen und ihre Leidenschaft für den Sport.

Den Auftakt macht Mark Zabel, Trainer im Kanu-Rennsport.

Mark Zabel (52) gewann 1996 als aktiver Kanute bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Goldmedaille. Heute gibt er seine langjährigen Erfahrungen an den Nachwuchs weiter.
(© Kanuverband Sachsen-Anhalt)

Seit wann bist du Trainer und warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich bin seit dem 1. Januar 2006 als Trainer tätig. Von 2006 bis 2014 war ich als Landestrainer beim Landeskanuverband Sachsen-Anhalt tätig, seit 2014 arbeite ich als Trainer am Bundesstützpunkt Magdeburg. Der Wunsch, Trainer zu werden, ist vor allem aus meiner eigenen langjährigen aktiven Sportlaufbahn entstanden. Während meiner Zeit als Sportler habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich heute gerne an junge Athletinnen und Athleten weitergeben möchte.

Welche Athletinnen und Athleten betreust du und was war dein größter Erfolg mit ihnen?

Zu den größten Erfolgen zählen unter anderem die Leistungen von Moritz Florstedt mit dem 1. Platz bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2019 sowie dem 3. Platz im K1 über 500 Meter bei der Weltmeisterschaft 2021. Auch der 1. Platz von Tillmann Sommer im K2 über 500 Meter bei der U23-Weltmeisterschaft gehört zu den besonderen Erfolgen. Aktuell betreue ich unter anderem Femke Rupf und Nathalie Lange, die gemeinsam mit dem K4 über 500 Meter den 2. Platz bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2025 erreichen konnten.

Was macht es so besonders, hier in Sachsen-Anhalt Trainer zu sein?

Für mich ist es vor allem die Heimatverbundenheit, die diesen Standort besonders macht. Hinzu kommen die sehr guten Arbeitsbedingungen und ein respektvolles sowie kollegiales Arbeitsumfeld.

Welche Ziele hast du in naher Zukunft und in fünf Jahren?

Mein Ziel ist es, meine Sportlerinnen und Sportler weiterhin nach bestem Wissen zu trainieren und sie bestmöglich auf nationale und internationale Höhepunkte vorzubereiten und zu begleiten.

Was macht für dich eine gute Trainerin bzw. einen guten Trainer aus und was würdest du angehenden Trainerinnen und Trainern mit auf den Weg geben?

Eine gute Trainerin oder ein guter Trainer sollte immer ein offenes Ohr für die jungen Sportlerinnen und Sportler haben. Wichtig ist, den Athletinnen und Athleten zu vermitteln, dass sie für den Traum, erfolgreich zu sein, nichts entbehren müssen, dass es etwas Schönes und Wichtiges ist, die Erfahrungen von Erfolg und Misserfolg zu sammeln.

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