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Leistungssport

Nachwuchs fördern, Erfahrungen weitergeben: Viola du Bois spricht über ihre Karriere als Trainerin

| Tobias Richter

Viola du Bois blickt auf eine beeindruckende Trainerkarriere von mehr als 40 Jahren zurück. Seit ihrem Berufseinstieg begleitet sie junge Talente mit Fachkompetenz, Leidenschaft und großem Engagement. Heute ist sie am Bundesstützpunkt Wasserspringen in Halle (Saale) aktiv. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg in den Trainerberuf, ihren bisherigen Erfolgen im Wasserspringen und davon, warum die Arbeit mit dem Nachwuchs sie bis heute begeistert.

Viola du Bois ist seit über 40 Jahren Trainerin, davon 23 im Wasserspringen.
(© Landesschwimmverband Sachsen-Anhalt)

Seit wann bist du Trainerin und warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich habe mein Studium an der DHfK 1980 abgeschlossen und arbeite seitdem als Trainerin: erst Im Turnen, in der Sportaerobic und seit 2003 im Wasserspringen. Ich habe selbst geturnt und viele Jahre als Übungsleiterin gearbeitet. Kurz vor dem Abitur festigte sich mein Wunsch, den Beruf des Trainers zu ergreifen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und auch erwachsenen Sportlern im Leistungssport hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.

Welche Athletinnen und Athleten betreust du und was war dein größter Erfolg mit ihnen?

Derzeit betreue ich gemeinsam mit meinem Kollegen die B-Jugend in unserer Abteilung. Der erfolgreichste Sportler unserer Trainingsgruppe hat mehrere Medaillen bei deutschen Meisterschaften errungen und konnte sich jetzt für die ersten Internationalen Wettkämpfe im Rahmen der Jugendnationalmannschaft qualifizieren. Unser und sein großes Ziel ist es, in diesem Jahr die Qualifikation zu den Jugendeuropameisterschaften im Juni zu erreichen.

Was macht es so besonders, hier in Sachsen-Anhalt Trainerin zu sein?

Ich habe während meines gesamten Berufslebens für den Leistungssport in Sachsen – Anhalt (früher Bezirk Halle) gearbeitet. Inzwischen gibt es für das Trainerpersonal in Sachsen- Anhalt sehr gute Arbeitsbedingungen.

Welche Ziele hast du in naher Zukunft und in fünf Jahren?

Da ich schon Rentnerin bin, ist es mein Ziel, meine gesammelten Erfahrungen an die jungen Trainer weiterzugeben und sie noch einige Zeit in der täglichen Arbeit zu unterstützen.

Was macht für dich eine gute Trainerin bzw. einen guten Trainer aus und was würdest du angehenden Trainerinnen und Trainern mit auf den Weg geben?

Für mich ist es wichtig, dass eine gute Trainerin entsprechende Fachkompetenz besitzt. Des Weiteren ist es ebenso wichtig mit pädagogischem Geschick die jungen Leistungssportler zu ihren Höchstleistungen zu führen und ihnen immer den Spaß an ihrer Sportart zu erhalten. Im Leistungssport ist es eine wichtige Sache in den Trainingsanforderungen an den Sportler und überhaupt im Training Konsequenz zu beweisen. Je älter die Sportler werden ist in unserer technischen Sportart die exakte Arbeit am Detail in Zusammenarbeit mit dem Sportler sehr wichtig.

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