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Leistungssport

Pasqual Tovornik: Im Einsatz für die nächste Handball-Generation

| Tobias Richter

Pasqual Tovornik begleitet seit neun Jahren junge Handballtalente auf ihrem Weg in den Leistungssport. Als HVSA-Auswahltrainer und Trainer im Aufbautraining der B-Jugend beim SC Magdeburg setzt er auf Geduld, klare Kommunikation und eine langfristige Entwicklung seiner Athleten. Im Interview spricht er über seinen Weg in den Trainerberuf, besondere Erfolge wie den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2025 und darüber, warum die Nachwuchsförderung für ihn weit mehr ist als die Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf.

Pasqual Tovornik führte seine Mannschaft im vergangenen Jahr zur Deutschen Meisterschaft.
(© SC Magdeburg)

Seit wann bist du Trainer und warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Seit 2017 bin ich Trainer. Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich Athleten auf ihrem Weg zum Leistungssportler bzw. Profi begleiten und unterstützen möchte.

Welche Athletinnen und Athleten betreust du und was war dein größter Erfolg mit ihnen?

Ich betreue Athleten als HVSA-Auswahltrainer sowie als Trainer beim SC Magdeburg im Bereich der B-Jugend (Aufbautraining 1). Mein größter Erfolg war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 2025 sowie die Finalteilnahme beim Deutschland-Cup 2022.

Was macht es so besonders, hier in Sachsen-Anhalt Trainer zu sein?

Sachsen-Anhalt, insbesondere Magdeburg, hat eine extrem starke Handballkultur. Die Bedingungen sind besonders, da hier eine enge Verzahnung zwischen Verband, Verein und dem Olympiastützpunkt besteht.

Welche Ziele hast du in naher Zukunft und in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich mich weiterhin hier als Trainer. Meine Ziele stimmen mit den kurzfristigen Zielen überein: Talente entwickeln und fördern sowie für den Dachverband leistungsstarke Athleten auszubilden.

Was macht für dich eine gute Trainerin bzw. einen guten Trainer aus und was würdest du angehenden Trainerinnen und Trainern mit auf den Weg geben?

Für mich zeichnet sich ein guter Trainer durch Geduld, klare Kommunikation, Empathie im Umgang mit Spielern und Konsequenz in Entscheidungen aus. Angehenden Trainern möchte ich mitgeben: Bleibt neugierig und bildet euch ständig weiter. Seid authentisch – Jugendliche merken sofort, wenn etwas nicht echt ist. Denkt langfristig und nicht nur von Spiel zu Spiel.

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